Bildung für Kinder in Afghanistan e.V. 

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Was unser Engagement besonders macht

Bildung für Kinder in Afghanistan e.V. ist ein junger, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wolfsburg. Unser Ziel ist es, den Kindern Afghanistan den Schulbesuch zu ermöglichen, die vor allem aus geografischen Gründen keinen Zugang zu Bildung haben.

Die Mehrheit der in Afghanistan agierenden Hilfsorganisationen konzentriert sich auf den Norden des Landes, da die Gebiete südlich von Kabul meist sehr gefährlich sind. Doch gerade dort benötigen die Menschen Hoffnung, die Kinder eine Perspektive und einen geregelten Alltag. Unsere Unterstützung konzentriert sich daher auf die Provinz Logar, eine durch die Taliban stark umkämpfte Region. Wir haben es geschafft, dort eine Grundschule für Mädchen und Jungen errichten zu können.

Ein Teil unserer Vorstandsmitglieder kommt zudem selbst gebürtig aus der Provin Logar. Sie selbst haben die Erfahrung gemacht, als Analphabet aufzuwachsen und durch Bildung den ärmlichen Verhältnissen entkommen zu können. BfKiA e.V. ist daher zu 100% ein Herzensprojekt.

Die Gründung

Begonnen hat unser Engagement als wir 2016 einen „Hilferuf“ aus der Heimatregion des Vorstandsvorsitzenden Dr. Haschem Babory erhielten. Die Kinder aus dem Dorf Ebad-Kalah besuchten dort eine provisorische „Schule“.

Ob es nicht möglich sei, etwas Geld zu sammeln, um für die Kinder einen Raum zu bauen, damit diese zumindest vor Umwelteinflüssen geschützt wären. Mit Hilfe von Familie und Freunden war dies und darüber hinaus noch viel mehr möglich. So bauten wir drei überdachte Räume und eine Mauer inkl. Eingangstor zur Eingrenzung. Des Weiteren konnten wir einen Brunnen und eine Wasserpumpe installieren. Durch Unterstützung des Vereins „Afghanistan-Schulen“ wurden zudem vier Toilettenräume errichtet.

Aus den anfänglichen 135 Dorfkindern wurden dann binnen kurzer Zeit ganze 320 Kinder, die aus den umliegenden Dörfern zur Schule herbeiströmten, um das Lernangebot wahrzunehmen.

Durch diesen Erfolg und vor allem durch die Erkenntnis, dass viele Kinder in Afghanistan nach wie vor unfreiwillig keinen Zugang zu Bildung haben, entschlossen wir uns dazu, einen Verein zur langfristigen Unterstützung dieser „vergessenen“ Kinder zu gründen.

Unsere Motivation

Die prägende Schulzeit, in dem sich der Charakter und das Potenzial eines Kindes wesentlich entfaltet, das sorglose Herumtollen auf einem sicheren Schulgelände und das Gefühl zu erleben, einfach mal Kind zu sein: für uns eine Selbstverständlichkeit, für die Kinder der Provinz Logar soll das kein Traum mehr sein.

Sicherheit, Selbstbewusstsein und Spaß am Lernen - hierfür setzt sich Bildung für Kinder in Afghanistan e.V. ein.:

  • Lernen in einem geschützen Umfeld und Sicherheit im zukünftigen Leben
  • Selbstbewusstsein zu schaffen, selbständig zu denken und Dinge zu hinterfragen
  • Spaß am Lernen zu haben und Lernen als lebenslangen Prozess anzunehmen

Bildung ist ein Menschenrecht

Bildung bedeutet Freiheit und Freiheit ist eines jeden Menschen Recht. Lesen, Schreiben und Rechnen sind essenzielle Voraussetzungen, die keinem Menschen auf der Welt vorenthalten werden sollten – sonst enthält man ihm seine Freiheit vor.

Nelson Mandela formulierte einst passend: „Education is the most powerful weapon which you can use to change the world.”

Dort, wo Bildungsmangel, Analphabetismus und Armut herrscht, brütet oftmals Gewalt und religiöser Fanatismus. Für uns ist Bildung der Schlüssel zu einem friedlichen, sich selbst versorgenden Afghanistan; der erste Schritt für Menschen, aus der Spirale der Armut zu entkommen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Und – wer weiß – hoffentlich ein kleiner Beitrag, Afghanistan zu einem neuen goldenen Zeitalter zu verhelfen.

BfKiA e.V. ist ein gemeinnützig eingetragener Verein, der Spendenbescheinigungen ausstellen darf. Alle Mitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich. Die Verwaltungskosten für den Verein werden bestmöglich vom Vorstand des Vereins getragen. Wir sind der Überzeugung, dass jeder Mensch auf dieser Erde die gleichen Chancen und Zugang zu Bildung haben muss.

Hier geht's zu unserer Vereinssatzung. Angaben zur Mittelherkunft- und verwendung könnt Ihr in unseren Jahresberichten nachlesen.

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Das Team

Wir danken allen Mitgliedern, Unterstützern und Freunden unseres Vereins für die Realisierung des Projektes! Ein besonders großer Dank geht an unsere aktiven, ehrenamtlichen Mitglieder Görkem Yesilnur, Sahra Babory, Dominic Mangione, Dr. Marc Philip Westphal Martínez und Gianluca Lorenzon.

Wir freuen uns sehr darüber und sind sehr stolz darauf, diesen Weg gemeinsam mit Euch gehen zu können!

Vorstandsvorsitzender

Dr. Haschem Babory: Haschem ist selbst in ärmlichsten Verhältnissen in der Provinz Logar, Afghanistan, aufgewachsen. Der Schulbesuch ermöglichte ihm schlussendlich das Studium der Mathematik und Physik an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, Deutschland. Er weiß daher aus erster Hand, wie wichtig ein Schulbesuch ist und widmet sich in seinem Ruhestand als Vorstandsvorsitzender diesem Herzensprojekt.

1. Stellvertretende Vorstandsvorsitzende

Devah Falcone: Devah ist studierte Geisteswissenschaftlerin und hat afghanische Wurzeln. Durch die Nähe zu Afghanistan ist sie sich ihrer Privilegien, die sie in Deutschland genießt, täglich bewusst und sehr dankbar dafür. Daher ist es eine Selbstverständlichkeit für sie, etwas von diesem Glück zurückzugeben. Im Verein ist sie für eine Vielzahl von verschiedenen Aufgaben zuständig.

2. Stellvertretender Vorstandsvorsitzender

Salvatore Falcone: Salvatore ist Designer und widmet sich in seiner Freizeit ehrenamtlich dem Verein. Sich persönlich für benachteiligte Menschen einzusetzen und der Glaube an globale Gleichberechtigung sind fester Bestandteil seiner Werte. Im Verein ist er vor allem für die gestalterischen Aufgaben zuständig.

Schatzmeisterin

Khatola Babory: Khatola ist ebenfalls in der Provinz Logar, Afghanistan aufgewachsen. Der Schulbesuch blieb ihr größtenteils verwehrt. Erst in Deutschland und im höheren Alter hat sie nachträglich aus eigenem Antrieb heraus die Schule besucht. Es ist ihr Herzenswunsch, dass der Schulbesuch in Afghanistan zur Selbstverständlichkeit wird.

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Projektleitung in Afghanistan

Projektleitung Kabul

Ghulam Muhaiudin Sayad: Ghulam arbeitet für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und wohnt in Kabul – ca. 90 km von Ebad Kalah entfernt. Wenn er nicht gerade im Auslandseinsatz ist, um humanitäre Hilfe in Krisengebieten zu leisten, fungiert er ehrenamtlich als Projektleiter des Vereins von Kabul aus. Er koordiniert und setzt alle anfallenden Aufträge um und ist für die sichere Verwaltung der Finanzen vor Ort verantwortlich.

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Projektleitung Kabul

Muhammad Hussain: Muhammad wohnt in Kabul und ist praktizierender Kinderarzt. So oft es ihm möglich ist, behandelt er die hilfsbedürftigen Menschen, die in den ärmlichen Randgebieten Kabuls leben, kostenfrei. BfKiA. e.V. hilft er ehrenamtlich dabei, die Winterhilfsaktion am Stadtrand auszuführen.

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Projektleitung Ebad Kalah

Obaidullah Anwarzai: Obaidullah wohnt in Ebad Kalah, Logar. Auch er engagiert sich ehrenamtlich für BfKiA e.V.: Unmittelbar vor Ort trägt er dafür Sorge, dass die Vereinsgelder an der richtigen Stelle eingesetzt werden und die Umsetzung im Sinne von BfKiA e.V. erfolgt. Er steht sowohl mit Ghulam als auch mit uns in engem Kontakt, dokumentiert jeden Fortschritt und hält uns bestmöglich auf dem Laufenden.

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Unsere Botschafter

Mona Schrader

Geschäftsführerin & Sommelière des Michelin-Restaurants JANTE, Hannover: „Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, mich sozial zu engagieren und benachteiligten Menschen zu helfen. Ich war schon immer jemand, der mit anpackt und mit Passivität nichts anfangen kann. An BfKiA finde ich besonders toll, dass der Verein sehr transparent arbeitet und man hautnah und nachvollziehbar miterlebt, wie unsere Hilfe dort Großartiges bewirkt.“

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Tony Hohlfeld

Geschäftsführer & Chefkoch des Michelin-Restaurants JANTE, Hannover: „Ich weiß, dass ich ein privilegiertes Leben lebe und finde es wichtig, dass ich damit etwas wirklich Sinnvolles tue. Ich möchte in dieser Welt etwas bewegen und mich für soziale Gerechtigkeit einsetzen. An BfKiA schätze ich, dass sie dahin gehen, wo es weh tut; dort, wo die Kinder andernfalls keine andere Hilfe bekommen.“